schreib!mal

Drückst Du Empfindungen lieber in Worten aus? Hier kannst Du Dich in Form von Gedichten, Reportagen oder Essays mit der Thematik auseinandersetzen.

Sobald Du Dein Projekt bei uns angemeldet hast, kannst Du es hier mit einem Foto und einem kurzen Text vorstellen!


Teilnehmende Projekte:

Georg-von-Giesche-Oberschule
Gesellschaft für Europabildung
Julia H.
IJBS: Schreiben statt zu verstummen


Georg-von-Giesche-Oberschule
Das Projekt des Kurses D9 der Georg-von-Giesche-Oberschule, „Ich ging durch die Straßen. Es wurde so still“, basiert auf einem Rundgang durch das Bayerische Viertel in Berlin-Schöneberg. Mit Hilfe von Briefen, Interviews und Fotos – unter anderem von ehemaligen Schülern des Werner-Siemens-Realgymnasiums, welches 1935 von den Nationalsozialisten geschlossen wurde – suchten die Jugendlichen nach Erinnerungen an die Zeit zwischen 1925 und 1945. Sie verfassten Texte zur unmittelbaren Umgebung ihrer Schule, in denen sie ihre Gedanken und Gefühle über Wiederentdecktes und Zerstörtes schildern.



Gesellschaft für Europabildung
Die Gesellschaft für Europabildung GEB organisiert regelmäßig internationale Seminare und Begegnungen für Jugendliche und junge Erwachsene unterschiedlicher Nationalitäten. Zwischen dem 21. und 31. Juli 2008 fand unter dem Titel DISCRIMINATION eine solches Seminar in der nordfranzösischen Picardie statt. Als Gemeinsamkeit vereinte die teilnehmenden Jugendlichen aus Deutschland und Frankreich ihr jeweiliger Migrationshintergrund. In Workshops setzen sie sich mit historischen und gegenwärtigen Formen des Rassismus in ihren Herkunftsländern auseinander und tauschten ihre Erfahrungen zu diesem Thema aus. Ausgehend von der Reflexion eigener Vorurteile erarbeiten sie eine Broschüre zum Umgang mit Ausgrenzung und Diskriminierung.



Julia H.
Warum? heißt das Gedicht von Julia H., Schülerin am Ulrich-von-Hutten-Gymnasium. Darin spricht sie einen Rechtsextremisten an und konfrontiert ihn mit seiner menschenverachtenden Denkweise. Das Gedicht soll dazu anregen, sich mit den Auswirkungen rechten Gedankenguts auseinanderzusetzen.





Internationale Jugendbegegnungsstätte Sachsenhausen: Schreiben statt zu verstummen
Sechs junge Frauen zwischen 14 und 20 Jahren aus Berlin und Brandenburg verbrachten drei Tage in der Jugendbegegnungsstätte Sachsenhausen und näherten sich – gemäß dem Motto „Schreiben statt zu verstummen“ – schreibend der Geschichte des ehemaligen Lagerkomplexes Sachsenhausen. Die Schreibwerkstatt wurde von der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Sachsenhausen in Kooperation mit der Autorin Carmen Winter und der Pädagogischen Abteilung der Gedenkstätte Sachsenhausen durchgeführt.