Vermisste Nachbarn

In dem Projekt des Kiezbündnis Klausenerplatz e.V. begaben sich Jugendliche im Alter von 11-14 Jahren auf die Spurensuche verfolgter und deportierter Jüdinnen und Juden in ihrem Kiez. Ziel war es, Zeitzeugen zu finden, die über die Judenverfolgung in der eigenen Nachbarschaft berichten können. Mit einem Besuch des Mahnmals am S-Bahnhof Grunewald und einer Führung durch das Blindenmuseum Otto Weidt in der Stiftung „Gedenkstätte Deutscher Widerstand” begann die Dokumentation des Projektes. Durch die Unterstützung des Blindenmuseum konnte der Kontakt zu Inge Deutschkron hergestellt werden, die einer kleinen Abordnung der Gruppe ein Interview gab. Frau Deutschkron musste sich während des Naziregimes zwei Jahre lang versteckt halten und hat dies gegenüber den Jugendlichen ausführlich und beeindruckend geschildert. Die Ergebnisse des Projekts „Vermisste Nachbarn“ wurden in einem 25-minütigen Film dokumentiert. Dieser ist unter www.vermisste-nachbarn.de zu sehen.

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