Gedichte: „Krieg” und „Pure Sinnlosigkeit”

S. Müller, Schüler der Katholischen Schule Liebfrauen, hat zwei Gedichte verfasst, die in fiktiven Szenen die grausame Sinnlosigkeit der nationalsozialistischen Verbrechen behandeln.
Selbst schockiert und fassungslos ob der in Deutschland geschehenen Katastrophe, will er in seinen Gedichten die Unmenschlichkeit dieser Zeit deutlich und schonungslos beschreiben, um dem Leser einen unmissverständlichen Eindruck davon zu vermitteln, was in deutschem Namen geschah. Die mitunter verstörende Wirkung der Szenen zielt darauf, die Menschen wach zu rütteln. Die Gedichte sind mit Kreuz- und Paarreimen aufgebaut und teilweise mit dem Metrum Trochäus versehen.

Comments are closed.