mal mal - Ob Grafiken, Collagen, Zeichnungen, Skizzen, Comics, Animes... Für Eure Bilder bietet sich hier der passende Rahmen.

„Pieces for Peace“

Die Geschichte der Jüdischen Oberschule hat ihren Ursprung in einer Anregung Moses Mendelssohns, die erste jüdische Freischule in Deutschland zu gründen. Sein Einsatz für die Integration der jüdischen Jugend fand seinen Ausdruck u.a. auch darin, dass ab 1806 christliche Kinder in die Schule aufgenommen wurden.
Als 1993 die Jüdische Oberschule wiedergegründet wurde, war es selbstverständlich, das Mendelssohns Prinzipien weiter Gültigkeit behielten. Heute lernen Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen und Religionen nach dem Motto „JEDER VERSCHIEDEN, JEDER FÜR SICH UND DOCH EINS“. Um diesen Grundsatz umzusetzen, arbeitet die Schule an verschiedenen Projekten. Durch das diesjährige Projekt „Pieces for Peace“ wird demonstriert, dass jede Schülerin und jeder Schüler Anteil an der Erhaltung des Weltfriedens hat. An zwei Tagen entstanden Bilder verschiedenster Techniken. Außerdem beschäftigten sich die Projektteilnehmenden im Deutsch- und Musikunterricht mit dem Thema. Die entstandenen Texte sowie das einstudierte Lied illustrieren das Projekt.

„REMEMBER“

Eine Gedenktafel im Empfangsbereich der Hector-Peterson-Schule in Berlin-Kreuzberg erinnert an vier Lehrerinnen und Lehrer des damaligen Luther-Lyceums, die wegen ihres jüdischen Glaubens 1933 aus dem Schuldienst entlassen und anschließend verfolgt und ermordet wurden.
Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe beschäftigten sich im Rahmen des Kunstunterrichts mit der Gedenktafel und dem Schularchiv und begaben sich auf die Suche nach Spuren nationalsozialistischer Vergangenheit in der Umgebung der Schule. Authentische Erinnerungssorte und Gedenkzeichen im Stadtraum wurden von ihnen fotografisch dokumentiert und Eindrücke vor Ort in Skizzen und Zeichnungen festgehalten. Diese wurden später in Tonreliefs übertragen. Die so entstandenen keramischen Bodenarbeiten werden mit dem Ziel, mehr Aufmerksamkeit für die Gedenktafel zu schaffen, auf dem Schulgelände installiert.

„Jüdische Kinder in Konzentrationslagern – Was haben wir daraus gelernt?“

Im Rahmen des Profilkurses „Spurensuche nach nationalsozialistischer Vergangenheit in Berlin/ Mitte / Wedding“ haben sich Schülerinnen und Schüler der Brüder-Grimm-Grundschule darum bemüht, die Gefühle und Gedanken jüdischer Kinder in den Konzentrationslagern nachzuvollziehen. Wie haben sie sich gefühlt? Wie haben sie um ihr Leben gebangt? Wie müssen sie sich gefürchtet haben?
Im Zentrum der Auseinandersetzung stand die Frage, was wir für unser heutiges Zusammenleben mit den verschiedenen Nationen aus der Vergangenheit gelernt haben.

„Verfolgung von Kindern und Jugendlichen im Nationalsozialismus“

Kinder und Jugendliche der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Mariendorf befassen sich schon seit mehreren Jahren inhaltlich mit dem Nationalsozialismus. In diesem Jahr haben sie sich intensiv mit der Verfolgung von Kindern und Jugendlichen beschäftigt.
Entstanden ist daraus eine Ausstellung in Form eines Zuges mit Abteilen, die die Jahre 1933 bis 1945 darstellen. Personenabteile symbolisieren Themen wie Auswanderung und Kindertransporte ins Ausland, während „Viehwaggons“ für die Deportation von Juden und andersdenkenden Menschen stehen. Begleitet werden diese Waggons von exemplarisch dargestellten Schicksalen von Kindern und Jugendlichen aus dieser Zeit sowie von einer Zeitleiste, auf der alle relevanten Daten aufgeführt werden.
Darüber hinaus flossen auch Impressionen, die die Kinder und Jugendlichen während ihres Aufenthaltes in den Herbstferien im Konzentrationslager Ravensbrück gesammelt haben, in die Ausstellung mit ein.

 

„Schöner Weiden! – SCHÖN bunt!“

Aus einem Ideenwettbewerb im Rahmen der Kampagne „Schöner weiden ohne Nazis“ des Jugendbündnisses BUNT statt braun! entstanden lustige Zeichnungen und Motive, die von den Projektteilnehmern in Form von Plakaten, Buttons, Aufklebern, Postkarten, bedruckten T-Shirts und Großflächenwerbungen verbreitet werden.

Für diese Kampagne organisierten die Projektleiter gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Bands Benefiz-Festivals und nahmen mit zwei Bühnen an der Fête de la Musique in Schöneweide teil.

Auf Stadtteilfesten und den Festivals haben Kinder und Jugendliche Motive mit Kühen und anderen Dastellungen bunt besprüht, die dann zum Teil in Schöneweide ausgehängt wurden. Auch die Bemalung von Haus- und Garagenwänden war Teil des Projektes.

Die Kampagne bot Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich kreativ gegen Rechtsextremismus und für ein buntes und respektvolles Zusammenleben zu engagieren.