„Pieces for Peace“

Die Geschichte der Jüdischen Oberschule hat ihren Ursprung in einer Anregung Moses Mendelssohns, die erste jüdische Freischule in Deutschland zu gründen. Sein Einsatz für die Integration der jüdischen Jugend fand seinen Ausdruck u.a. auch darin, dass ab 1806 christliche Kinder in die Schule aufgenommen wurden.
Als 1993 die Jüdische Oberschule wiedergegründet wurde, war es selbstverständlich, das Mendelssohns Prinzipien weiter Gültigkeit behielten. Heute lernen Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Nationalitäten, Kulturen und Religionen nach dem Motto „JEDER VERSCHIEDEN, JEDER FÜR SICH UND DOCH EINS“. Um diesen Grundsatz umzusetzen, arbeitet die Schule an verschiedenen Projekten. Durch das diesjährige Projekt „Pieces for Peace“ wird demonstriert, dass jede Schülerin und jeder Schüler Anteil an der Erhaltung des Weltfriedens hat. An zwei Tagen entstanden Bilder verschiedenster Techniken. Außerdem beschäftigten sich die Projektteilnehmenden im Deutsch- und Musikunterricht mit dem Thema. Die entstandenen Texte sowie das einstudierte Lied illustrieren das Projekt.

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