„Wie Mauerreste lebendig werden“

Um zu zeigen, dass Fußballbegeisterung und Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit kein Widerspruch sind, fuhren die Initiatoren der Kampagne „Jung gegen Rechts“ anlässlich der EM nach Polen. Ihre Reise führte sie dabei nicht nur zu Public-Viewing-Events und in die EM-Stadien, sondern auch an Orte wie das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz und nach Warschau. Dort besichtigten sie unter anderem das letzte noch erhaltene Stück der Ghetto-Mauer. Zwei Steinbrocken, die offenbar aus dieser herausgebrochen waren und im Rinnstein lagen, nahmen sie kurzerhand mit nach Deutschland und gestalteten einen Schaukasten für diese – aus Wertschätzung für die fast verloren gegangenen Mauerstücke und als Motivation für andere Jugendliche und Erwachsene, sich ebenfalls mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

 

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