Wir geben den Gefangenen Namen und Gesichter – Die Gefangenen des Zuchthauses Coswig/Anhalt

 

Seit dem 19. Jahrhundert wurde in der Stadt Coswig (Sachsen-Anhalt) ein barockes Schloss zu einem Gefängnis umgebaut, das bis 1956 genutzt wurde. Die Nazis missbrauchten es von 1933-45 für ihren Terror. Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c des Wittenberger Lucas-Cranach-Gymnasiums haben nun Schicksale einzelner Insassen recherchiert und dokumentiert: Unter den Gefangenen gab es zum Beispiel einen indischen Legionär, einen Betriebsleiter aus Coswig, Kommunisten aus Dessau und Menschen, die aufgrund ihrer Homosexualität verhaftet wurden. Beim Jugendforum denk!mal werden die Jugendlichen erste Arbeitsergebnisse vorstellen. Eine erweiterte Ausstellung soll im Frühjahr 2013 in Coswig der Öffentlichkeit präsentiert werden.

1 Kommentar

  1. Sabine Schmidt sagt:

    Hallo,
    ich kann auch eine Geschichte erzählen,ich bin die Enkelin von einer Frau,die von 1944 bis 1945 im Gefangeneelager Elberegulierung Griebo bei Coswig war und für eine Sprengstofffabrik gearbeitet hat.

    Wer die ganze traurige Geschichte( meine Seele weint) lesen möchte,der schreibe mir.

    Herzliche Grüße

    S.Schmidt