Stolpern über die Erinnerung

Stolpersteine Screenshot

Kartendaten © 2013 GeoBasis-DE/BKG (© 2009), Google – screenhot von stolpersteine-berlin.de

„Das Grauen begann nicht erst in Auschwitz, Treblinka oder in anderen Lagern … es begann in unseren Nachbarschaften, in unserem Haus, vor unserer Tür!“

Diese Sätze sind auf einem Schild an der Wand des ehemaligen Wohnhauses von Charlotte und Arthur Baruch in Charlottenburg zu lesen. Das Ehepaar Baruch und die Tochter Eva wurden am 26.10.1942 von Berlin Moabit nach Riga deportiert und drei Tage später in den dortigen Wäldern ermordet. Heute erinnern zwei Stolpersteine an ihr Schicksal.

Stolpersteine sind das größte dezentrale Mahnmal an die von den Nationalsozialisten verfolgten und ermordeten Menschen. In Berlin sind aktuell 5066 solcher Stolpersteine zu finden (siehe Bild). Auf www.stolpersteine-berlin.de findet Ihr weitere Informationen zu dieser kreativen Form des Gedenkens. Vielleicht wollt Ihr Euch in Eurer Nachbarschaft auch auf Spurensuche begeben und Euch für die Verlegung eines Stolpersteines engagieren oder Ihr werdet auf andere Weise kreativ „gegen einen Geist der Enge und der Gewalt“.

Wir freuen uns auf Euch und Eure Projekte beim Jugendforum denk!mal ‘14.

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