mach mal -
Ob Theater, Ausstellungen, Performances, Fotografien, Videos, Interviews... In diese Kategorie passen alle von Euch frei gestalteten Beiträge.

Zirkus überwindet Grenzen

Foto - Cabuwazi_Israel1Dreizehn Jugendliche aus Berlin-Altglienicke, Marzahn und Treptow reisten mit dem Kinder- und Jugendzirkus CABUWAZI zwei Wochen nach Israel. Dort stellten siemit jungen Menschen von „Maraya Circus“ eine Zirkusshow zusammen und führten diese in mehreren Städten vor. Die Auseinandersetzung mit neuen Sprachen und unbekannten Sitten stellte die Gruppe vor einige Herausforderungen. Doch durch das gemeinsame artistische Training gelang die Verständigung und es wurden kulturelle und Landes-Grenzen spielerisch überwunden und Toleranz gefördert. Das Projekt wurde in einer 30-minütigen Dokumentation festgehalten.

Ziegelsteinprojekt „Arbeit für den Frieden“

Foto - ZiegelsteinprojektJedes Jahr nehmen Schülerinnen und Schüler der 7. Integrierten Sekundarschule an derRingstraße an einem Workcamp in Görlitz/ Zgorzelec teil. Dort arbeiten sie gemeinsam mit polnischen Jugendlichen an der Errichtung einer Gedenkstätte auf den Resten des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag VIII A. Für jeden der tausend sowjetischen Kriegsgefangenen stellen sie Ziegel aus Ton her, auf denen Name, Geburts- und Sterbetag eingraviert werden. Durch ihr Engagement geben sie den Opfern des NS-Regimes ihre Identität zurück, ermöglichen ein würdevolles Gedenken und festigen auf diesem Weg die deutsch-polnische Verständigung.

Zerstörte Vielfalt

FEZ zerstörte VielfaltDie Schülerinnen und Schüler der 8b der Isaac-Newton-Schule beschäftigten sich anlässlich des Berliner Themenjahres „Zerstörte Vielfalt“ mit Lebensgeschichten von jüdischen Berlinerinnen und Berlinern während des Nationalsozialismus. Diese bewegenden Schicksale verfilmten die Gruppen mit Unterstützung des FEZ-Medienteams. Es entstanden insgesamt elf Kurzfilme, bei denen sowohl vor einem Greenscreen als auch im Trickfilmstudio gearbeitet wurde. Nicht nur die vielfältige Machart der Filme ist beeindruckend, die Clips vermitteln auch, welche Zerstörung durch die Nationalsozialisten angerichtet wurde.

Zeitzeugen ’40 bis ’45

Foto - ZeitzeugenEiner der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers Sachsenhausen ist der Niederländer Joop Snep. Trotz seines hohen Alters von 93 Jahren spricht er jedes Jahr mit Schülerinnen und Schülern der Königin-Luise-Stiftung und berichtet, stellvertretend für das Schicksal von Millionen Zwangsarbeitern, über seine leidvollen Erfahrungen. Durch die Gespräche und eine gemeinsame Kranzniederlegung für die Opfer des Nationalsozialismus in der Außenstelle des KZ-Sachsenhausen in Berlin-Lichterfelde wird Geschichte für die Schülerinnen und Schüler lebendig und nimmt Einfluss auf ihr zukünftiges Verhalten.

X-Berg, mein Name

Foto - XBerg mein nameSchülerinnen und Schüler der Refik-Veseli-Schule haben mit Unterstützung des Jüdischen Museums Berlin ein Filmprojektdurchgeführt. Fünf jüdische und muslimische Interviewpartner sowie Passanten auf den Straßen Kreuzbergs wurden zu den Themen Heimat, Diskriminierung und Zusammenleben befragt. In dem daraus entstandenen 20-minütigen Dokumentarfilm „X-Berg, mein Name“ berichten die Befragten über ihre Erfahrungen mit Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und dem Nahostkonflikt. Sie regen die Zuschauer mit ihren Aussagen zum Nachdenken über Identität, Zugehörigkeit, Diskriminierung und die eigenen Vorurteile an.

Woche der Herausforderung

Foto - Woche der Herausforderung15 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Böll-Oberschule setzten sich auf besondere Art mit der Geschichte des KZ Sachsenhausens auseinander. Im Rahmen einer Projektwoche beschäftigten sie sich mit der Stadt Oranienburg, dem Alltag der Häftlinge, der Zwangsarbeit und dem Lagersystem. Sie legten Wege und Wasserleitungen rund um die Villa des Inspekteurs des KZs Theodor Eicke frei. Dadurch machten sie historische Strukturen um die heutige Jugendbegegnungsstätte Haus Szczypiorksi wieder sichtbar. Die Ergebnisse und Erlebnisse dieser „Woche der Herausforderung“ präsentierten sie bei denk!mal ’14 auf Plakaten.

Stop’n Go

Foto - StopnGoVier Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen an der Alfred-Nobel-Schule in Britz haben mit kulturbus.net e.V. einen Stop-Motion-Film zum Thema Diskriminierung erarbeitet. Die Beteiligten müssen sich immer wieder mit Diskriminierung, auch in ihrem eigenen Leben, auseinandersetzten. Ihre vielfältigen Erfahrungen verarbeiteten die Jugendlichen in ihrem Film. Sie setzten damit nicht nur ein Zeichen gegen Diskriminierung, sondern konnten ihre medialen Fähigkeiten weiter entwickeln. In der Ausstellung vom Jugendforumdenk!mal ’14 präsentierten sie ihren Clip einer breiten und interessierten Öffentlichkeit.

Route 65 „Erst Rot – dann Braun – jetzt Bunt?“

Foto - kulturbewegtJugendliche des Vereins kulturbewegt e.V. erarbeiteten eine Tour zum Thema gelebte und bedrohte Demokratie in Berlin-Wedding. Bei ihren Recherchen haben sie Geschichten von Menschen gefunden, die sich für einen vielfältigen, demokratischen und toleranten Kiez eingesetzt haben. Sie waren z. B. Reformpädagogen in der Zeit der Weimarer Republik oder während der Zeit des Nationalsozialismus Gegner dieses Regimes. Heute sind es vor allem kreative Kiezbewohner, die das Zusammenleben im Wedding verbessern wollen. Die Stadtteil-Tour wird jedes zweite Wochenende imMonat oder auf Anfrage durchgeführt.

Rassismus, nein danke!

Foto - WeTVSchülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Neukölln auf dem Campus Rütli setzten sich mit Hilfe von WeTV mit dem Thema Rassismus auseinander. Sie befragten ihre Familien und Mitschüler was Rassismus eigentlich ist, ob sieRassismus schon selbst erlebt haben oder ob sie vielleicht selbst mal rassistisch waren. Zudem bekamen sie Besuch von Personen, die sich für eine bessere Asylpolitik und eine öffentliche Auseinandersetzung mit der Kolonialgeschichte engagieren. Ihre Arbeit begleiteten sie mit einer Filmkamera und erstellten aus dem gesammelten Material eine 30-minütige Dokumentation.

Nur weil etwas mit ihrem Chromosomensatz nicht stimmte… Dokumentarische Collage zu den Krankenmorden 1940 in Brandenburg/Havel

Foto - Veranstaltung Chromosomensatz_Lette VereinSchülerinnen und Schüler des Bertolt-Brecht-Gymnasiums in Brandenburg ander Havel beschäftigten sich in der dortigenGedenkstätte für die Opfer der „Euthanasie“-Morde intensiv mit den Morden an krankenund behinderten Menschen im Nationalsozialismus. Auf der Grundlage ihrer Recherchenverfassten sie eine szenische Lesung, in der Ausschnitte von Aussagen der Täterund Selbst- bzw. Fremdzeugnisse der Opfergegenübergestellt wurden. Während der Abendveranstaltung des Jugendforums denk!mal ’14 riefen sie mit ihrer Lesungden Zuschauern ins Gedächtnis, welch ein„Geist der Enge und der Gewalt“ währendder NS-Zeit herrschte.

NS-„Kindereuthanasie“ in Berlin

Foto - NS-KindereuthanasieIn der städtischen Nervenklinik zu Berlin wurden während der NS-Zeit zahlreiche Kinder ermordet. Eines von ihnen war Paul Höhlmann. Er wurde im August 1942 im Alter von 14 Jahren durch medizinische Versuche und fehlende ärztliche Hilfeleistung vom NS-Regime getötet. In Erinnerung an ihn stifteten Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Engels-Gymnasiums einen Stolperstein. Sie setzten sich intensiv mit den Lebensgeschichten der Opfer der NS-„Kindereuthanasie“ in Berlin auseinander und befragten Hinterbliebene und Historiker. Ihre Ergebnisse präsentierten sie in dem Dokumentarfilm „Du sollst nicht leben!“.

Nachforschungen in Coswig/ Anhalt

Foto - Lucas CranachDie Erforschung der jüngsten Geschichte der Stadt Coswig in Sachsen-Anhalt liegt den Schülerinnen und Schülern des Wittenberger Lucas-Cranach-Gymnasiums besonders am Herzen. Sie erkundeten die Reste des jüdischen Friedhofes und fanden heraus, dass das barocke Schloss mitten in der Stadt von 1933 – 1945 als Zuchthaus diente. Jedes Jahr stoßen neue Schülerinnen und Schüler hinzu, so dass noch mehr Licht ins Dunkel gebracht wird. Beim Jugendforumdenk!mal ’14 haben die Jugendlichen ihre aktuellen Arbeitsergebnisse sowohl in der Ausstellung als auch während der Abendveranstaltung vorgestellt.

Misstraut den Grünanlagen!

Foto - Misstraut den Grünanlagen14 Schülerinnen und Schüler aus dem Geschichtsleistungskurs des Carl-Friedrichvon-Siemens-Gymnasiums nahmen im August 2013 in Zusammenarbeit mit der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau an einer Gedenkstättenfahrt in den Raum Lublin teil. Sie besuchten das ehemalige Konzentrationslager Majdanek, das ehemalige Vernichtungslager Bełzec und mehrere Grünanlagen, die früher jüdische Wohngebiete waren. Während dieser Besuche entstand auch die Idee zu dem Projekt. Zur Vor- und Nachbereitung sprachen die Teilnehmenden mit dem Holocaust-Überlebenden Zwi Steinitz über sein Schicksal während der NS-Zeit und seinem Leben danach in Israel.

Menschen auf der Flucht

Foto - Flüchtlingstunnel_Lette VereinAn der Wilma-Rudolph-Oberschule recherchierten Schülerinnen und Schüler im Wahlpflichtkurs „Politik und Zeitgeschichte“ zur Geschichte von Flüchtlingsbewegungen, sammelten Informationen zur aktuellenFlüchtlings- und Asylpolitik und befragteneinzelne Personen, die sich auf der Flucht befanden bzw. noch befinden. Zur Präsentation ihrer Rechercheergebnisse bauten sie einen dunklen Tunnel, in dem die Informationsblätter mit Hilfe einer Taschenlampe zu lesen waren. Dadurch konnten Besucherinnen und Besucher Informationen über die Schicksale der Flüchtlinge auf eine neue, beeindruckende Art erlangen.

Mediatorenarbeit an der Grundschule am Hohen Feld

Foto-MediatorenarbeitIm Rahmen von „Prima Klima – gemeinsam sind wir stark!“ werden jährlich ca. 15 Schülerinnen und Schüler aus den 5. Klassen der Grundschule am Hohen Feld von zwei Lehrerinnen zu Mediatoren ausgebildet. Während der Hofpausen schlichten die Mediatoren Streitigkeiten der jüngeren Schüler. Als Dankeschön für ihre ehrenamtliche Tätigkeit erhielten die Mediatoren die Möglichkeit, an einem „Trickfilmworkshop“ in der Jugendkunstschule Pankow teilzunehmen. Einer der dort mit Ton entstandenen Filme wurde beim Jugendforum denk!mal’14 präsentiert und setzt sich mit Diskriminierung auf dem Schulhof auseinander.

Mauthausen 2013

Foto-Mauthausen 2013Im Sommer 2013 sanierten 21 Auszubildende des Tischlerhandwerks der Knobelsdorff-Schule drei Wochen lang die Türen des Stabsgebäudes im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen in Österreich. Während ihrer Arbeit lernten sie nicht nur Restaurationstechniken und landeseigene Handwerkstechniken kennen, sondern setzten sich auch mit der Geschichte der NS-Zeit auseinander und trugen durch ihren Einsatz zum Erhalt der KZ-Gedenkstätte Mauthausen bei. Über ihre vielfältigen Erfahrungen sprachen sie bei der Abendveranstaltung des Jugendforums denk!mal ’14 mit dem Moderator und ließen das Publikum auf diese Weise daran teilhaben.

King-Code: Auf Spurensuche Martin Luther Kings

Foto - King CodeDas King-Code-Projekt ist ein integratives, schulübergreifendes Projekt, in dem sich Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Oberschule und des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums auf die Spuren von Dr. Martin Luther King in Berlin begeben. Gemeinsam absolvierten sie ein Antirassismus-Training, organisierten Konzerte und recherchierten zum Leben Kings unter anderem in Stasi-Akten. Ihre Ergebnisse und Erlebnisse verarbeiteten die Schülerinnen und Schüler sowohl in Tänzen als auch in Musikstücken. Bei ihren Arbeiten wurden sie durch ein Fernsehteam begleitet. Diese Dokumentation wird 2014 im TV zu sehen sein.

Im Kreis der Wahrnehmung

Foto - Kreis der WahrnehmungIm September 2013 nahmen Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrganges des Manfred-von-Ardenne-Gymnasiums an dem Fotoworkshop „Im Kreis der Wahrnehmung“ in der Gedenkstätte Sachsenhausen teil. Während des Workshops erhielten die Jugendlichen eine Kamera und ein „Beobachtungsrohr“, das sie vor das Objektiv hielten und das dadurch wie ein Fernrohr oder Mikroskop wirkte. Damit ausgerüstet begaben sie sich als Entdeckerinnen und Entdecker auf das Gelände der Gedenkstätte und hielten in beeindruckenden Bildern sowie aus ungewöhnlichen Perspektiven die Spuren der Vergangenheit im ehemaligen Konzentrationslager fest.

history maps online

Foto - history mapsDrei Seminare zu unterschiedlichen Aspekten der Geschichte des Konzentrationslagers Sachsenhausen hat das Projekt „history maps online“ entstehen lassen. In der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen haben Jugendliche an mehrerenTagen die Biografien ehemaliger Häftlinge, die Topografie sowie die Geschichte des KZs Sachsenhausen und der Stadt Oranienburg recherchiert. Sie verorteten historische Ereignisse auf digitalen Karten, schrieben die dazugehörigen Texte und erstellten Handy-Videos sowie Fotos. Alle Ergebnisse können auf dem Weblog www.sachsenhausenprojekte.wordpress.com eingesehen werden.

Helfen erlaubt!? – Pomoc dozwolona!? Das polnisch-deutsche Workcamp der helfenden Verbände

Foto - Helfen erlaubtUnter dem Motto „Helfen erlaubt!? – Pomoc dozwolona!?“ fand vom 5. bis zum 11. Oktober 2013 das erste deutsch-polnische Workcamp der helfenden Verbände in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück statt. Die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich bei den Maltesern, der Feuerwehr, dem THW und dem Roten Kreuz. Während des Workcamps besuchten die Jugendlichen Workshops zur deutsch-polnischen Geschichte, trafen Zeitzeuginnen und unterstützten die Gedenkstätte. Durch ihren Einsatz bewahrten sie den Lagerkomplex vor dem Verfall und sicherten historische Spuren.

Gedenksttättenfahrt Oswiecim

Foto - Gedenkstättenfahrt OswiescimAm 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Etwa 1,1 Millionen Menschen wurden zuvor an diesem Ort ermordet. Sie starben in den Gaskammern oder kamen durch Krankheit, Unterernährung, Misshandlungen und medizinische Versuche zu Tode. Im November 2013 begaben sich 16 Schülerinnen und Schüler der Jean-Krämer-Schule auf das Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers, auf dem heute eine Gedenkstätte an die Opfer des Holocaust erinnert. Ihre Erlebnisse, Gefühle und Erkenntnisse verarbeiteten sie auf einer Wandzeitung, die sie in der Ausstellung des Jugendforums präsentierten.

Gedenken an die Verbrechen der Nationalsozialisten in Europa

Foto - Gedenken an die Verbrechen der NazisSeit Herbst 2012 setzen sich die Schülerinnen und Schüler des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner in einer Gedenkstätten-AG mit den Verbrechen der Nationalsozialisten in Europa auseinander. Thematischer Schwerpunkt sind dabei die Ereignisse um das tschechische Dorf Lidice. Im Juni 2013 reisten sie mit dem Arbeitskreis „Politische Bildung“ dorthin, nahmen an einer Gedenkveranstaltung teil und führten Gespräche mit einer Zeitzeugin. Zudem erstellten sie einen Dokumentarfilm über die NS-Zwangsarbeit in Reinickendorf, den sie in der Ausstellung des Jugendforumsdenk!mal ’14 präsentierten.

Gedenken an die Opfer der NS-Diktatur

Foto - EvSBZDrei 10. Klassen der Evangelischen Schule Berlin Zentrum beschäftigten sich imGeschichtsunterricht intensiv mit der Zeitdes Nationalsozialismus. Die Schülerinnenund Schüler verarbeiteten ihr Wissen undihre Gefühle in Text- und Filmbeiträgen,Kurzhörspielen, Skulpturen, Installationenund Plakaten. Mit den vielfältigen Ausstellungsbeiträgenmöchten die Jugendlichendas Gedenken an all diejenigen Menschenaufrechterhalten, die während der nationalsozialistischenDiktatur verfolgt, vertrieben,verhaftet, gefoltert und systematisch vernichtet wurden.

Filmwerkstatt Unsere Vielfalt

Foto - Filmwerkstatt - Sophie-CharlotteDie beiden Filmkurse der Sophie-Charlotte-Oberschule beteiligten sich mit mehreren Filmen am Videowettbewerb des Berliner Themenjahres „Zerstörte Vielfalt“. In kleinen Filmteams setzten sich die Jugendlichen aktiv mit dem Thema „Was bedeutet Vielfalt heute für mich“ und mit der im Nationalsozialismus zerstörten Vielfalt auseinander. Die entstandenen Stopmotion-, Zeichentrick-und Kurzspielfilme zeugen von einer besonderen persönlichen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Sie setzen ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung und werben für Offenheit, Toleranz und die Vielfalt Berlins.

 

Filmspots gegen Diskriminierung

Foto - Filmspots gegen DiskriminierungIm Rahmen der AG „Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage“ haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Tiergarten zwei Filmspots gedreht. Diese Filmspots geben nun den Anlass, um mit der Schüler- und Lehrerschaft über die Thematik der Diskriminierung und des Rassismus im Alltag zu sprechen. Die Filmspots sind komplett von den Schülerinnen und Schülern mit Unterstützung der leitenden Lehrerinnen entwickelt worden. Mit ihren eindrucksvollen Spots präsentierten sie sich in der Ausstellung vom Jugendforum denk!mal ’14 und konnten zeigen, dass diesen Formen der Ausgrenzung auch heute noch aktiv entgegen getreten werden muss.

 

Eure Clips für die Vielfalt

Foto - KIJUFIAn der 10. Integrierten Sekundarschule Berlin-Zehlendorf und der Rahel-Hirsch-Schule entstanden im September und Oktober 2013, anlässlich des Themenjahres „Zerstörte Vielfalt“, mehrere Kurzfilme. Nach einer Einführung in die Filmtechnik durch vier Filmemacher des Landesverbandes Kinder- und Jugendfilm Berlin (kijufi), verfassten die 14 bis 22-jährigen Schülerinnen und Schüler Drehbücher und verfilmten diese im Anschluss eigenständig. So entstanden zahlreiche Zeichentrickfilme, Stop-Motion- und Greenscreenclips sowie Kurzspielfilme, die alle zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus auffordern.

 

 

Die Reichspogromnacht – Szenen zum 75. Gedenktag

Foto - Reichspogromnacht 2_Jonas PeeckAnlässlich des 75. Jahrestages der Reichspogromnacht erarbeiteten 14 Schülerinnen und Schüler des Jüdischen Gymnasiums Moses Mendelssohn eine szenische Lesung. Darin verbanden sie traditionelles Theater mit Ausschnitten aus Zeitzeugenberichten, Originaldokumenten, Audiodateien und musikalischen Beiträgen und spiegelten so die Vielfalt der Ereignisse und menschlichen Schicksale am und nach dem 9. November 1938 eindrucksvoll wieder. Für die Abendveranstaltung des Jugendforums denk!mal ’14 präsentierte die Gruppe zwei Szenen aus dieser Lesung und das Lied „Awreml der Marwicher“.

 

Auf den Spuren der Geschichte – gemeinsam Verantwortung für die Zukunft übernehmen

Foto-Stark ohne GewaltJugendliche aus dem Spandauer Gewaltpräventionsprojekt „Stark ohne Gewalt“ unternahmen im März 2013 eine Gedenkstättenfahrt nach Krakau. Hier informierten sie sich über das jüdische Ghetto und besuchten das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz. Die Erlebnisse und Gefühle der Fahrt verarbeiteten die Jugendlichen in der Fotoausstellung „Auf den Spuren der Geschichte – gemeinsam Verantwortung für die Zukunft übernehmen“. Herzstück der Ausstellung war eine begehbare Raumkonstruktion aus mehreren Lichtkörpern, die mit Interviews von Holocaustüberlebenden und weiteren Zeitzeugen der NS-Zeit beschallt wurde.