schreib mal - Ob Gedichte, Aufsätze, Essays, Berichte, Geschichten, Reportagen... Hier könnt Ihr Eure Gedanken, Ideen und Vorschläge in Textform präsentieren.

Stolpersteine

DIGITAL CAMERADie Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse des Max-Planck-Gymnasiums erfor- schten die Lebenswege von Opfern des Nationalsozialismus im unmittelbaren Schulumfeld. Bei ihren Recherchen fanden sie unter anderem heraus, dass aus der Wallnertheaterstraße über 160 jüdische Kinder, Frauen und Männer in die Todeslager deportiert wurden. Heute existiert die Straße nicht mehr, aber während der NS-Zeit grenzte sie unmittelbar an das heutige Schulgelände. Um an die 160 Opfer zu erinnern, schrieben die Schülerinnen und Schüler Kurzbio- grafien und verlasen diese bei der zentralen Gedenkveranstaltung am Gleis 17.

Nicht in die Schultüte gelegt

Foto - Ausstellung Nicht in die Schultüte gelegt_Fides BrücknerZehn Grundschüler der Schule am Falkplatz setzten sich im Sachkundeunterricht im Projekt „Nicht in die Schultüte gelegt“ mit Schicksalen jüdischer Kinder von 1933 – 1942 in Berlin auseinander. Sie erforschten unter anderem die Biografie des deutschen Entertainers Hans Rosenthal. Über seine Lebensgeschichte und die anderer jüdischer Kinder aus Berlin verfassten die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse kleine Bücher und stellten das Gelesene, Gehörte und Gese- hene auf Plakaten dar. Damit stärkten sie ihr Geschichtsbewusstsein und das aller Besucher der Ausstellung beim Jugendforum denk!mal ’14.

Du bist 100 altes Haus! Wir haben so viele Fragen an Dich…

Foto - Schule EinsDie SchuleEins ist seit 2007 in dem Gebäude des II. Jüdischen Waisenhauses in Berlin Pankow untergebracht. 2013 beschäftigten sich zwölf Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klassen intensiv mit der Geschichte dieses Hauses. Sie fanden heraus, was in dem Gebäude während der Kaiserzeit und in der Weimarer Republik geschah, wie sich das Leben der Waisenkinder in der Zeit des National- sozialismus veränderte und vor allem was mit den Menschen passierte. Ihre Ergebnisse fassten sie in einer 20-seitigen Broschüre zusammen und sprachen darüber mit der Schüler- und Lehrerschaft ihrer Schule.

new generationX

OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Jugendmagazin new generationX ist ein Magazin von Jugendlichen für Jugendliche, das sich mit den Problemen und dem Lebensgefühl der 14 bis 27-Jährigen auseinandersetzt. Wer sich als Nachwuchsjournalist betätigen möchte, kann sich an dem Jugendmagazin in einem engagierten, jungen Redak- tionsteam beteiligen. Die jungen Journalisten schreiben unter anderem über die NS-Vergangenheit, berichten über aktuelle kulturelle Veranstaltungen und Pro- jekte, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern und unterstützen mit ihren Artikeln den Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus sowie Antisemitis- mus.

Malka Mai – Ein historischer Roman

Foto - Malka MaiDer Roman „Malka Mai“ von Mirjam Pressler erzählt die Geschichte des jüdischen Mädchens Malka Mai, das einen einsamen Kampf ums Überleben während des Zweiten Weltkrieges führen musste. Der Roman beruht auf den Erinnerungen der realen Malka Mai und brachte die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der John-F.-Kennedy-Schule dazu, sich intensiv mit den in dem Roman enthaltenen Themen Einsamkeit, Flucht und Heimatlosigkeit auseinander zu setzen. Sie untersuchten historische Karten und recherchierten Informationen zu den Originalschauplätzen der Geschichte. Ihre Ergebnisse präsentierten sie auf großformatigen Postern.

Jüdische Spurensuche

Foto-Hannah-Arendt-GymnasiumDie Schülerinnen und Schüler der Hannah-Arendt-Schule beschäftigten sich in verschiedenen Lerngruppen und Jahrgangsstufen mit jüdischem Leben und Tradi- tionen. Sie setzten sich aber auch mit der Verfolgung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger während der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Im Rahmen der Schulpartnerschaft mit der Zulam Zor Sekundarschule in Gesher ha Ziv in Israel wurden weitere Forschungen zu Familiengeschichten von Über- lebenden des Holocaust durchgeführt. Das Gelernte haben die Schülerinnen und Schüler auf Plakaten festgehalten und beim Jugendforum denk!mal ’14 in der Ausstellung präsentiert.