mach mal -
Ob Theater, Ausstellungen, Performances, Fotografien, Videos, Interviews... In diese Kategorie passen alle von Euch frei gestalteten Beiträge.

Zirkus überwindet Grenzen

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30 Jugendliche aus Israel, Tunesien, Belgien und Deutschland nahmen an der interkulturellen Begegnung im Jugendzirkus CABUWAZI in Berlin teil. Im Rahmen dieses zweiwöchigen Projektes lebten und trainierten sie miteinander und lernten sich kennen. Die Sprachbarrieren und unbekannte Sitten stellten die Gruppe vor einige Herausforderungen. Doch durch das gemeinsame artistische Training gelang die Verständigung und es wurden kulturelle und Landesgrenzen spielerisch überwunden, Toleranz gefördert sowie eine gemeinsame Zirkusshow entwickelt. Das Projekt wurde in einem 45 minütigen Film festgehalten.

Zeitzeugen ’40 bis ’45

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Der letzte niederländische Überlebende des „Schuhläuferkommandos“ im Konzen- trationslager Sachsenhausen Joop Snep besucht seit zahlreichen Jahren die Schülerinnen und Schüler der Königin-Luise-Stiftung, um über sein Leben und den Nationalsozialismus zu sprechen. Stellvertretend für das Schicksal von Millionen Zwangsarbeitern berichtet er über seine leidvollen Erfahrungen im Konzentrationslager. Dadurch wird den Schülerinnen und Schülern die Geschichte sehr lebendig vermittelt und darüber hinaus die Einsicht verstärkt, Verantwortung für eine tolerante und vielfältige Gesellschaft zu übernehmen.

Yagmurs Armband

46_Yagmurs Armband

Die Schülerinnen und Schüler der Karlshorster Grundschule haben unter der Anleitung des Unicef-Aktionsteam Kinderrechte und der Medienpädagogen des Landesverbandes Kinder- & Jugendfilm Berlin e.V. einen Film über das Thema Ausgrenzung und Gleichbehandlung gedreht. In ihrem Film „Yagmurs Armband“ wird die neue Mitschülerin Yagmur aufgrund ihres Aussehens und ihrer Religions- zugehörigkeit ausgegrenzt. Trotz der Ablehnung ist sie den Klassenkameraden gegenüber aufgeschlossen und hilfsbereit und tritt den Vorurteilen entgegen, so dass sie letztendlich Freunde findet und der Ausgrenzung entkommt.

Woche zur Gedenktradition

06_Woche zur Gedenktradition

Die Schülerinnen und Schüler der jüdischen Traditionsschule setzten sich im Rahmen der jährlich stattfindenden Woche zur Gedenktradition anlässlich zweier jüdischer Gedenktage mit Überlebenden der Shoah auseinander. Sie befassten sich mit den Skizzen des tschechischen Malers und Karikaturisten Bedrich Fritta, die er für seinen Sohn während der Zeit im Ghetto von Theresienstadt zeichnete und malten sie nach. Eine andere Klasse beschäftigte sich mit dem Buch „Lauf, Junge, Lauf“ von Juri Olev und hielten die emotional bewegende Szenen in Zeichnungen fest, die beim Jugendforum denk!mal präsentiert wurden.

Wo sind die Bewohner des Hauses Breite Straße 33 geblieben?

29_Wo sind die Bewohner

Mitglieder der Jugendgeschichtswerkstatt recherchierten über das Haus in der Breite Straße 33 in Spandau. Sie erforschten, wer in dem Haus in der Zeit von 1933-1945 lebte, welches 1931 von der jüdischen Familie Salomon gebaut wurde. Von den ermittelten 18 jüdischen Bewohnerinnen und Bewohnern, viele aus der Familie Salomon, wurden 9 deportiert und ermordet. In Gedenken an die damaligen Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses weihten die Jugendlichen mit Familienangehörigen der Familie Salomon im Mai 2014 eine Gedenktafel ein. Den Abschluss des Projektes bildet ein Buch über die Bewohner des Hauses.

WE TV – Jugendliche für Toleranz

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Die Jugendmedieninitiative „WE TV – Jugendliche für Toleranz“ bietet Jugendlichen die Möglichkeit die Produktion einer Fernsehsendung kennenzulernen und sich aktiv für Toleranz in unserer Gesellschaft einzusetzen. In dem beim Jugendforum denk!mal präsentierten 30-minütigen Filmbeitrag diskutierten die Jugendlichen mit ihren Gästen über die Situation der Geflüchteten in Kreuzberg. Neben der Auseinandersetzung im Studio interviewten die Jugendlichen auch Aktivistinnen und Aktivisten am Oranienplatz. Mit diesem Beitrag setzen sich die Jugendlichen für eine vielfältige und tolerante Gesellschaft ein.

Wasserfall gegen das Vergessen

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Die rund 1.380 Schülerinnen und Schüler der Ruth-Cohn-Schule sowie alle Lehrerinnen und Lehrer haben anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus 2013 ihre persönlichen Gedanken zum 27. Januar und der Frage „Was hat dieser Tag mit mir zu tun?“ auf Pappkarten geschrieben. Die Karten wurden auf Schnüren aufgezogen und ergaben im Treppenhaus der Schule eine eindrucksvolle Installation – den „Wasserfall gegen das Vergessen“. Diese Installation regte beim Jugendforum denk!mal erneut alle Betrachter zum Gedenken und Nachdenken über die Geschichte und das eigene Handeln im Alltag an.

Wassailij Miljutin, ein Zwangsarbeiter der Evangelischen Kirche in der NS-Zeit

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Seit über zehn Jahren beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der Evangelische-Schule-Neukölln mit dem Thema „Zwangsarbeit in der Kirche“ und organisieren Gedenkgottesdienste, bei denen sie jeweils einen von ihnen wiedergefundenen Zwangsarbeiter in den Mittelpunkt stellen und würdigen. In der Ausstellung des Jugendforums präsentierten sie einen Film über den dieses Jahr gewürdigten Zwangsarbeiter Wassilij Miljutin sowie eine Plakatausstellung. Ziel des Projekts ist es, durch die Würdigung und Erinnerung an die Zwangsarbei- terinnen und Zwangsarbeiter zur Wiedergutmachung und Versöhnung beizu- tragen.

Vom Vergessen zum Erinnern

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Johanna Keller begann im Rahmen ihrer besonderen Lernleistung während des Abiturs die Geschichte des Strafgefangenenlagers Elberegulierung Griebo zu erforschen. Ihre Spurensuche nach den letzten verbliebenen Belegen und Zeugen eines nahezu vergessenen nationalsozialistischen Strafgefangenenlagers präsentierte sie in der Ausstellung des Jugendforums denk!mal. Mit ihrem Engagement verfolgt sie das Ziel, Interesse am ehemaligen Lagerstandort zu wecken, dort eine Gedenktafel zu errichten und mit Hilfe einer Internetwebsite ein Forum für die Nachfahren der ehemaligen Häftlinge aus ganz Europa zu schaffen.

Stop’n Go

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Die Themen Rassismus und Diskriminierung sind für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse der Grundschule im Hofgarten allgegenwärtig. Daher haben sie sich unter Anleitung der Medienpädagogen des kulturbus.net e.V. in ihrem Trickfilm „Diskriminierung gibt es überall“ mit den Themen „Zwischenmensch- lichkeit“ und „gegenseitiger Respekt“ beschäftigt. Die Schülerinnen und Schüler entschieden sich für das Medium Trickfilm, da es eine gute Möglichkeit bietet, ihre Ideen, Vorstellungen und Wünsche auf unkomplizierte Weise umzusetzen und ihre Message „NEIN zu Diskriminierung und Rassismus“ zu vermitteln.

Schatzkammer der Weite

39_Schatzkammer der Weite

Schülerinnen und Schülern der Sophie-Scholl-Schule erarbeiteten in dem historisch bedeutenden Hochbunker auf ihrem Schulgelände eine Schatzkammer der Werte. Der Bunker wurde im 2. Weltkrieg von deportierten Zwangsarbeitern aus der heutigen Ukraine erbaut. Die Schatzkammer im Bunker wurde mit 120 goldglänzenden Messingplatten verkleidet. Auf den Messingplatten hatten die Schülerinnen und Schüler in der Technik des Punzierens persönliche und gesellschaftliche Werte verewigt, welche für eine demokratische und kulturell vielfältige Gesellschaft stehen, die im Nationalsozialismus vernichtet wurden.

Positionen und Tendenzen

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Im Kunstunterricht der Marcel-Breuer-Schule befassten sich die Schülerinnen und Schüler anlässlich des Jugendforums denk!mal mit der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, dem Nationalsozialismus und Rassismus. Das Erlernte, Erfahrungen, Eindrücke und Emotionen haben die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Objekten verarbeitet. Es entstanden Plakate, Installationen und Figuren über alle Themen des Gedenktages. Jedes Objekt lud den Betrachter zum intensiven Nachdenken über die Opfer des Nationalsozialismus und die heutigen Formen rechter Gewalt und Diskriminierung ein.

NS- Täter und Täterinnen: Was waren das für Menschen?

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In Kooperation mit der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau unternahmen Schülerinnen und Schüler des Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium eine Gedenkstättenfahrt nach Lublin, Majdanek und Belzec. Nach der Fahrt wurde sichtbar, wie wenig sie über die Täterinnen und Täter erfahren hatten. Deshalb beschäftigten sich die Jugendlichen intensiver mit dieser Thematik und fuhren mit der Jugendgeschichtswerkstatt in das ehemalige Frauenkonzentrationslager Ravensbrück, um in der dortigen Ausstellung mehr über Täterinnen und Täter zu erfahren. Ihre Eindrücke und Erkenntnisse stellten sie beim Jugendforum denk!mal vor.

new faces

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Mit jugendkulturell ausgerichteten Workshops und multimedialen Werkstätten arbeitet das Archiv der Jugendkulturen e.V. in ihrem Modellprojekt „new faces“, um Antisemitismus unter Jugendlichen heute zu begegnen. Israelisch-deutsche Teams besuchen dafür Schulen und erzeugen mit den Schülerinnen und Schülern verschiedene Werke. Die Jugendlichen verarbeiten die vermittelten Inhalte in Graffitis, Raps, Comics bis hin zu ganzen Multimediaausstellungen. Beim Jugendforum denk!mal wurden eine Reihe von Erzeugnissen der Jugendlichen und eine Dokumentation über die Arbeit mit Jugendlichen und Kindern präsentiert.

Museumskoffer “Zwangsarbeiterlager Rudow”

15_Museumskoffer Zwangsarbeiterlager Rudow

Die Schülerinnen und Schüler der Clay-Schule beschäftigten sich in einer Projektwoche mit Biografien von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in Berlin. Im Rahmen dieser Projektwoche haben sie den vom Dokumentations- zentrum Zwangsarbeit und dem Museum Neukölln konzipierten „Materialkoffer Zwangsarbeit” mitentwickelt, den sich Schulen und Jugendgruppen, aber auch andere Interessierte ausleihen können, um das Thema zu behandeln. Dieser Museumskoffer wurde in der Ausstellung des Jugendforums ebenso präsentiert, wie die Forschungsergebnisse und das weitere Engagement zum Gedenken an die Zwangsarbeiter.

Mein Leben stand unter einem guten Stern

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Die ehemalige Schülerin der Hermann-Sander-Schule und Zeitzeugin Ruth Reck- nagel wurde von den Schülerinnen und Schüler der 6d der Hermann-Sander-Schule eingeladen, um von ihrem Leben aus der Zeit des National- sozialismus zu erzählen. Sehr aufmerksam folgten sie der Lebensgeschichte von Frau Recknagel und nutzten die Möglichkeit, einer der letzten Zeitzeuginnen der Zeit des Nationalsozialismus ihre vorbereiteten Fragen zu stellen. Das Zeitzeugengespräch wurde mit mehreren Kameras aufgezeichnet und in einem Kurzfilm bei der Abendveranstaltung des Jugendforums denk!mal im Plenarsaal präsentiert.

Mauthausen 2014

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Im Sommer 2014 trugen 22 Auszubildende des Bauhandwerks der Knobelsdorff-Schule unter Anleitung mehrerer Handwerksmeister zum Erhalt der KZ-Gedenk- stätte Mauthausen in Österreich bei. Während ihrer Arbeit lernten sie nicht nur Restaurationstechniken und landeseigene Handwerkstechniken kennen, sondern setzten sich auch mit der Geschichte der Konzentrationslagers Mauthausen, den dort inhaftierten Menschen und der Zeit des Nationalsozialismus auseinander. Ihre vielfältigen Erfahrungen präsentierten sie in der Ausstellung des Jugend- forums denk!mal mit einer Fotocollage über ihre Zeit in der Gedenkstätte.

Living Archive – Was ist Faschismus?

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In dem Schulprojekt „Forensische Spurensuche“ haben die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der Fritz-Karsen-Schule eine Rauminstallation über die Frage „Was ist Faschismus?“ gemeinsam mit Künstlern konzipiert. Sie recherchierten über die Geschichte der eigenen Schule, die 1936 unter der Flagge des Nationalsozialismus eingeweiht wurde sowie das direkte Wohnumfeld. Mithilfe von Collagen, Tonaufnahmen, Interviews und Kartierungen sicherten sie Spuren des Faschismus. Historische Fotos, Film- und Tonaufnahmen ergänzten die gefundenen Spuren, die den Besuchern des Jugendforums denk!mal präsentiert wurden.

Life stories behind history

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Vierzehn Schülerinnen und Schüler der Max-Beckmann-Oberschule beschäftigten sich über ein Jahr gemeinsam mit zwölf slowenischen Jugendlichen mit dem Thema Zwangsarbeit zur Zeit des Nationalsozialismus. Sie besuchten sich gegenseitig in ihren Heimatländern, schlossen Freundschaften und betrachteten den Alltag der Menschen, die während der NS-Zeit Zwangsarbeit leisten mussten. Ihre umfangreichen Forschungsergebnisse hielten sie in einer Posterausstellung fest. Berichte über die intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte und Teile der entstandenen Ausstellung stellten sie beim Jugendforum vor.

King-Code

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Bei dem King-Code-Projekt erkundeten Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Oberschule und des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums seit 2013 die Spuren des Martin Luther King jr. in Berlin und setzten sich kreativ mit Diskriminierung und Rassismus auseinander. Gemeinsam absolvierten sie ein Antirassismus-Training und recherchierten zum Leben Kings. Ihre Ergebnisse verarbeiten die Schülerinnen und Schüler in Theaterszenen, Musikstücken und einer Wanderausstellung. Bei ihren Arbeiten wurden sie durch ein Fernsehteam begleitet. Die Dokumentation war im Fernsehen und beim Jugendforum denk!mal 15 zu sehen.

Jüdische Stätten in Berlin Mitte

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Schülerinnen und Schüler des Paul-Natorp-Gymnasiums erkundeten an einem Projekttag zum 9. November Orte heutigen und ehemaligen jüdischen Lebens in Berlin. Sie setzten sich mit den Orten auseinander und erfuhren mehr über deren Geschichte(n). Beim Jugendforum denk!mal präsentieren die Schülerinnen und Schüler Fotografien von den Orten sowie Pop-up-Karten von ihren Recherchen auf den Straßen Berlin Mittes. Mit ihrem Projekt wollten sie den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung ermöglichen die jüdischen Stätten im Stadtzentrum wahrzunehmen und sich der Geschichte dieser Orte bewusst zu werden.

Inklusives Ziegelsteinprojekt

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Seit sechs Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler der Johanna-Eck-Schule an einem Workcamp in Zgorzelec teil. Dort arbeiten sie gemeinsam mit polnischen Jugendlichen an der Errichtung einer Gedenkstätte für das Kriegsgefangenenlager Stalag VIII A. Um an die dort ehemals Inhaftierten zu erinnern, stellen sie Tonziegel her, auf denen sie den Namen und das Geburts- und Sterbedatum je eines Kriegsgefangenen eingravieren. Darüber hinaus gestalten sie eine Gedenkstunde auf dem Golm und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Erinnerung an die Opfer des NS-Regimes und zur deutsch-polnischen Verständigung.

Hinterhaus der Anne Frank

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Im Rahmen ihrer großen praktischen Arbeit an der Freien Montessori Schule Berlin erstellten Antonina Hamann und Anna Nasoetion ein Modell des Hinterhauses, in dem sich Anne Frank und ihre Familie in Amsterdam vor den Nationalsozialisten verstecken musste. Mit ihrem Modell machten sie den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung deutlich, in welcher Atmosphäre und Enge Anne mit ihrer Familie in dem Versteck leben musste. Über ihre besondere Art der Auseinandersetzung mit der Geschichte berichteten Antonina und Anna zudem in der Sendung Volltreffer Spezial, die in diesem Jahr Teil des Jugendforums war.

Helfen erlaubt!? – Pomoc dozwolona!?

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Polnischen und deutschen Jugendlichen, die in den helfenden Verbänden engagiert sind, nehmen seit 2008 an einem interkulturellen Austausch teil, dessen Ziel es ist die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück sowie die frühere Insel Sobieszewska in Gdansk als Ort des Erinnerns an die Opfer des Nationalsozialismus zu erhalten. Neben ihrer handwerklichen Tätigkeiten beschäftigen sich die Jugendlichen mit den Opfern und Tätern, die an diesem Ort wirkten bzw. inhaftiert waren. Beim Jugendforum präsentierten sie ihre bisherigen Ergebnisse auf Postern und gaben einen Einblick in ihre praktische Arbeit vor Ort.

Hans Litten – Erinnerungskultur im geteilten Deutschland

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Am Oberstufenzentrum Recht, das am 20. Februar 2015 in Hans-Litten-Schule umbenannt wurde, haben sich Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Leben des Namensgebers auseinandergesetzt.
Hans Litten war Rechtsanwalt und wurde von den Nationalsozialisten auf Grund seiner Tätigkeit als Strafverteidiger kommunistischer Angeklagter verfolgt und 1933 in der Folge des Reichstagsbrandes verhaftet. Nach jahrelanger Folter in verschiedenen Konzentrationslagern nahm er sich 1938 im KZ Dachau das Leben. In Gedenken an Hans Litten erstellten die Schülerinnen und Schüler eine Collage in Form eines Triptychons.

Habt Ihr immer noch nichts verstanden?

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Schülerinnen und Schüler des Wahlplichtkurs-Unterrichts an der Wilma-Rudolph-Oberschule haben sich mit dem Thema Rechtsextremismus heute auseinandergesetzt. Beim Jugendforum denk!mal präsentierten sie ein Plakat, auf dem sie alle Rechtsaußen-Parteien Europas auf einer Landkarte markierten. Zu jeder Partei verfassten sie Texte in denen sie die Haltungen der Parteien unter anderem zu den Themen Aufnahme von Flüchtlingen sowie Homosexualität darstellten. Mit ihrem Plakat machten sie deutlich, wie wachsam alle Menschen gegenüber rechtsgerichtetem Gedankengut in unseren Gesellschaften heute sein müssen.

Glück, Hass und Liebe

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Die Schülerinnen und Schüler des Goethe Gymnasiums Pritzwalk haben sich bei einem fünftägigen Filmseminar in der ver.di Jugendbildungsstätte in Berlin-Konradshöhe mit dem Thema Antisemitismus in der Geschichte und in der Gegenwart beschäftigt. Dazu lernten sie neben dem hochaktuellen Thema auch die Technik der Filmproduktion kennen und setzten eigene Videoclips um. In der Ausstellung des Jugendforums denk!mal stellten die Schülerinnen und Schüler einen der entstandenen Videoclips vor und ließen die Besucherinnen und Besucher am Prozess der Auseinandersetzung mit dem Thema Antisemitismus teilhaben.

Geschichtspark Falkensee

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In Falkensee existierte zwischen 1943 und 1945 ein Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Jugendliche und Mitarbeiter des Creativen Zentrums Haus am Anger bemühen sich, den Ort des Leidens tausender Häftlinge im Bewusstsein der Falkenseer und anderer Besucher zu erhalten. Dafür stellen sie in dem heute begrünten Park Informationen und Skulpturen aus, die an das Leid der Häftlinge erinnern. In der Ausstellung des Jugendforums denk!mal stellten sie ihren Dokumentarfilm über den Geschichtspark sowie Bilder und drei lebensgroße Skulpturen vor, die ansonsten im Geschichtspark zu sehen sind.

ge.DENKEN – Jugendbegegnung 2014

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Anlässlich des Volkstrauertages gestalten Jugendliche des Jugendarbeitskrei- ses Berlin (JAK) im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. zusammen mit polnischen Schülerinnen und Schülern aus Kołobrzeg, der Partnerstadt von Berlin-Pankow, alljährlich eine Gedenkfeier in der Gedenkstätte Plötzensee. Dabei verweben sie polnische und deutsche Traditionen des Gedenkens, um an die in der Haftanstalt Plötzensee während des Zweiten Weltkrieges hingerichteten Opfern unterschiedlicher Nationalitäten zu erinnern. Gemeinsam leben sie das Motto „Arbeit für den Frieden – Die Versöhnung über den Gräbern“.

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

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Die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe der Evangelischen Schule Berlin Zentrum befassten sich in den Fächern Kunst, Religion und Geschichte intensiv mit diversen Opfern des Nationalsozialismus. Begleitet wurden sie in ihrer Projektarbeit vom Deutschen Historischen Museum, welches sie aktiv in Workshops und Führungen durch die Dauerausstellung, sowohl inhaltlich, als auch künstlerisch, unterstützte. Unter der Fragestellung „Welchen Opfern möchtest du wie gedenken?“ entstanden in diesem Projekt sehr vielfältige Werke, die von Fotografien über Skulpturen bis hin zu Hörspielen reichten.

Freiheit als Marke

36_Freiheit als Marke

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums im Tiergarten haben in Kooperation mit einer Künstlerin und einem Künstler in dem vom Berliner Projektfonds kultureller Bildung geförderten Projekt „Die Take-Off-Phase / Wie zusammen leben?“ mitgewirkt. Im Rahmen dieses Projektes lernten sie den Zeitzeugen und ehemaligen Zwangsarbeiter Leonhard Czerniakwski aus Polen kennen. Dieses Projekt lieferte die Grundlage für den Film „Freiheit als Marke“, in dem politische Probleme des Erinnerns und Gedenkens am Beispiel des Tempelhofer Feldes thematisiert wurden und der in der Ausstellung zahlreiche Zuschauer fand.

Findet Refik!

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Die Theaterklasse der Refik-Veseli-Schule erarbeitete auf der Grundlage des Themas Zivilcourage das Stück „Findet Refik!“. Die Schülerinnen und Schüler befassten sich mit aktuellen Ereignissen, Liedtexten sowie mit mutigen und engagierten Menschen aus der Geschichte. So auch mit dem 17-jährigen Refik, der im Nationalsozialismus eine jüdische Familie versteckte. Hieraus entwickelten sie – neben dem Stück – das Bühnen- und Kostümbild, alles angeleitet von Theaterprofis. Aus dem 30-minütigen Stück stellten sie mehrere eindrucksvolle Szenen bei der Abendveranstaltung des Jugendforums denk!mal 15 vor.

Erinnern macht stark für das Heute

22_Erinnern macht stark

Das interkulturelle Projekt der Jugendbibliothek und Jugendliteraturjury Spandau fuhr im April 2014 gemeinsam zur Gedenkstätte auf das Gelände des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Auf der Gedenkstättenfahrt setzten sich die Jugendlichen intensiv mit der Geschichte der NS-Zeit auseinander und hielten dieses in Notizbüchern und mit Film- und Fotokameras fest. Aus diesen Materialien entstand eine Ausstellung mit audiovisuellen Stationen. Beim Jugendforum denk!mal zeigten die Jugendlichen den entstandenen Film, der ihre Auseinandersetzung und die Zugänge zum Thema behandelt.

Die zwei Seiten des Zauns

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Die Schülerinnen und Schüler der Jean-Krämer-Schule lasen zur Vorbereitung auf ihre gemeinsame Reise in die Gedenkstätte Auschwitz das Buch „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von John Boyne. In dem Buch freunden sich zwei Jungen an, deren Lebensrealitäten unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine lebt in einem Konzentrationslager hinter dem Zaun und der andere in der Nähe des Lagers außerhalb des Zaunes. Basierend auf der Geschichte und der Freundschaft der beiden Jungen erarbeitete die Klasse für das Jugendforum eine Raum-Klanginstallation bestehend aus Gedanken, Zitaten und gemalten Bildern.

Die seltsame Neue

47_Die seltsame Neue

In dem Kurzfilm „Die seltsame Neue“ haben die Schülerinnen und Schüler der Mühlenau Grundschule das in einem Workshop über Kinderrechte Erlernte umgesetzt. Unter der Anleitung von Medienpädagogen des Landesverbandes Kinder- & Jugendfilm Berlin e.V. haben sie einen Film erschaffen, der die Artikel 2, 14 und 30 der UN Kinderrechtskonvention thematisiert. Mit ihrem Film haben sie den Besuchern des Jugendforums das Diskriminierungsverbot, die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit sowie den Minderheitenschutz auf eine clevere Art vermittelt und zur Achtung dieser Rechte im Alltag aufgefordert.

Deutsch-Tschechische Jugendbegegnung

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In der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen kamen die Schülerinnen und Schüler des Karel Čapek-Gymnasiums aus Dobříš und des Louise-Henriette-Gymnasiums aus Oranienburg zu einer Jugendbegegnung zusammen, um den historischen Ort und sich gegenseitig kennenzulernen. Sie befassten sich mit den Lebensgeschichten ehemaliger Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen und forschten vor Ort in den Ausstellungen, der Mediathek und in dem Archiv nach deren Schicksalen. Ihre gemeinsamen Ergebnisse präsentierten sie auf zahlreichen Postern und Bildern in der Ausstellung des Jugendforums denk!mal.

Der neue Schüler

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Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c der Albert-Gutzmann-Schule erzählten in ihrem Film die Geschichte des Schülers Pico. Als Pico an seine neue Schule kommt, wird er von den anderen Kindern ausgegrenzt und schlecht behandelt. Erst als ein Klassenkamerad eine Zeichnung von Pico findet, setzt er sich für ihn ein und sorgt für die Gleichbehandlung des neuen Schülers. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit Medienpädagogen des Landesverbandes Kinder- & Jugendfilm e.V. für das Kinderrechte-Filmfestival und zeigt, wie sehr Diskriminierung verletzen kann und, dass jeder von uns etwas dagegen tun kann.

Das Haus – Performative Installation

Das Haus - Performative Installation carolin_ubl_denkMal2015_MG_5463

Schülerinnen und Schüler der Carl-Bosch-Oberschule setzten sich mit den Euthanasiemorden an Kindern und Jugendlichen während des Nationalsozialismus in der „Kinderfachabteilung Wiesengrund“ auseinander. Die „Kinderfachabteilung“ war in der Eichbornstraße 238 untergebracht und ist heute als Geschichtslabor offizieller Gedenkort. An diesem historischen Ort beschäftigten sich die Jugendlichen in künstlerischer Projektarbeit mit der Geschichte. In diesem Prozess entstand ein mobiler Gedenkort für die Opfer, bestehend aus skulpturalen Installationen, Zeichnungen, Geschichten und medialen Elementen.

Blaue Schule Bunte Wuhle

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Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule an der Wuhle zeigten in ihrem Kurzfilm „Blaue Schule Bunte Wuhle“, dass auch Kinder das Recht auf Gleichbehandlung haben. Nur weil zwei neue Mitschüler nicht wie der Rest der Klasse die Farbe Blau tragen, werden sie von der Klasse ausgegrenzt. Die Kinder lernen schnell, dass wenn sie alle so akzeptieren wie sie sind und gemeinsame Dinge tun, zusammen mehr Spaß haben. Diesen Kurzfilm erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Kinderrechte-Filmfestivals des Landesverbandes Kinder- & Jugendfilm Berlin e.V. in Begleitung von Medienpädagogen.

Antonello darf bleiben

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Im Rahmen des Kinderrechte-Filmfestivals des Landesverbandes Kinder- & Jugendfilm Berlin e.V. haben sich Kinder des Gierso Flüchtlingsheims Charlottenburg in Workshops mit ihren Rechten und Bedürfnissen auseinandergesetzt und das Erlernte mit Hilfe von Medienpädagogen in einem Kurzfilm umgesetzt. In diesem Film konnte Antonello, der der Schule ohne Anhörung verwiesen wurde, durch die Demonstration seiner Mitschülerinnen und Mitschüler auf der Schule verbleiben. Die Kinder zeigten mit diesem Film, dass auch ihnen Rechte zustehen und sie bereit sind diese einzufordern, um Gerechtigkeit zu erfahren.

Der Tanz des Widerstandes

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Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik fertigten in einem interdisziplinären Workshop auf Grundlage der Biografie Adolf Reichweins eigene Kunsterzeugnisse. Sie untersuchten verschiedene Dokumente Reichweins wie Briefe, Fotos und Tagebücher, um hieraus universelle Metaphern zu bilden. Aus diesen Metaphern, wie z.B. die der Marionette bzw. des Marionettenspielers, entwickelten sie Kunstwerke aus sehr unterschiedlichen Werkstoffen. Eine Auswahl der entstandenen Bilder, Skulpturen und Performances wurden beim Jugendforum denk!mal in der Ausstellung gezeigt.

Das Zuchthaus Coswig – Teil 3

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Schülerinnen und Schüler des Lucas-Cranch-Gymnasiums in Wittenberg beschäftigen sich seit mehreren Jahren mit dem Zuchthaus Coswig während der Zeit des Nationalsozialismus, um an die dort inhaftierten Personen zu erinnern und ihnen Namen und Gesichter zurück zu geben. Beim Jugendforum denk!mal ’15 präsentierte die Klasse 9a ihre Rechercheergebnisse zum dort gefangengehaltenen Widerstandskämpfer Frank Witzel. Die Materialien über sein Schicksal erhielten sie von Beschäftigten der Werkstätten für Menschen mit Behinderung der Pfeifferschen Stiftungen zu Magdeburg, die diese auf einem Schrotthaufen fanden.

Das Verschlingen

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Das junge TAK setzte sich in der Theaterproduktion „Das Verschlingen“ mit dem Völkermord an den Sinti und Roma auseinander. Unterstützt wurden sie dabei unter anderem vom Landesverband Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V. Die Grundlagen des Stückes bilden wahre Geschichten, Dokumente, Texte, Interviews und Zeitzeugenberichte. Die jungen Darstellerinnen versuchten sich in Opfer und Täter hineinzuversetzen und gingen der Frage nach, wie Menschen zu so grausamen Taten fähig waren. In der Ausstellung des Jugendforums präsentierten sie Fotos und kurze Ausschnitte aus ihrem Theaterstück.

Beelitz-Heilstätten. Eine photographische Reise

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Die Schülerin Laura Stahl der John-F.-Kennedy Schule in Steglitz-Zehlendorf befasste sich im Rahmen ihres Leistungskurses Kunst mit den Beelitz-Heilstätten in der Nähe von Potsdam. Dabei näherte sie sich der Geschichte der Heilstätten durch die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Ort durch das Medium Fotografie. In einem Portfolio führt sie die fotografische Dokumentation des momentanen Verfalls des Gebäudes mit historischen Fakten der wechselhaften Geschichte des Ortes zusammen und machte in der Ausstellung des Jugendforums denk!mal einen nahezu vergessenen Ort der Geschichte wieder sichtbar.

Außenlager Hennigsdorf

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Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Oberschule Hennigsdorf haben sich in Gedenken an das Konzentrationslager Sachsenhausen und dem dazugehörigen Außenlager Hennigsdorf mit der Zwangsarbeit auseinandergesetzt. Dazu fuhren sie zur Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen und recherchierten drei Tage auf dem Gelände über das Konzentrationslager selber, sowie über die Zwangsarbeit. Des Weiteren besuchten die Schülerinnen und Schüler das Außenlager Hennigsdorf. Die Ergebnisse ihrer Recherche und verschiedene Biografien von Zwangsarbeiterinnen stellten sie beim Jugendforum denk!mal auf Postern vor.

Auschwitz-App für Smartphones

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2015 will APROTO e.V. als Trägerverein von „Jung gegen Rechts” damit beginnen, eine GPS-basierte Smartphone-App zu entwickeln, die Texte der Gedenktafeln in der Gedenkstätte Auschwitz in deutscher Sprache anzeigen soll. Damit sollen allen Besucherinnen und Besuchern, die nur der deutschen Sprache mächtig sind, die Informationen auf dem Gelände der Gedenkstätte zugängig gemacht werden, um ein tiefes Verständnis zu ermöglichen. Darüber hinaus soll sie bewegungs- und wahrnehmungseingeschränkten Besuchern die Informations- und Erfahrungsteilhabe erleichtern und die Vor- und Nachbereitung unterstützen.

AG “Erinnern an die ehemaligen Schüler des Schiller Realgymnasiums”

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Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums arbeiten in Kooperation mit dem Haus der Wannsee-Konferenz seit 2013 an einem Erinnerungsort auf dem eigenen Schulhof. Die Mitglieder der AG reisten bereits nach Polen und Griechenland, um Spuren ehemaliger jüdischer Schülerinnen und Schüler zu finden und sich mit einzelnen Aspekten des NS-Regimes auseinanderzusetzen. Bei der Abendveranstaltung präsentierten sie ihre bisherigen Ergebnisse in einer Gesprächsrunde und stellten Ideen für das zukünftige Denkmal auf ihrem Schulhof vor. In der Ausstellung stellten sie alle Ergebnisse ausführlich vor.

#instacaust

Paula Gau Holocaust Denkmal 2

Paula Gau vom Verein APROTO e.V. beschäftigt sich mit dem narzisstischen „Selfiewahn“ an Holocaust Gedenkstätten. In der Ausstellung des Jugendforums denk!mal zeigte sie künstlerisch verfremdete Collagen von Originalveröffentlichungen von der Internet-Foto-Plattform Instagram. Durch ihr Projekt #instacaust möchte sie in Kontakt mit anderen jungen Menschen kommen und mit ihnen über das Thema Selfies an Orten der NS-Verbrechen diskutieren. Paula möchte auf dieses mediale Phänomen aufmerksam machen und damit eine Sensibilisierung für das Thema Holocaust und Gedenken in der Öffentlichkeit erwirken.