mal mal - Ob Grafiken, Collagen, Zeichnungen, Skizzen, Comics, Animes... Für Eure Bilder bietet sich hier der passende Rahmen.

Visionen der Erinnerung

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Während seines Freiwilligen Ökologischen Jahres betreut Felix Hansemann unter anderem den Geschichtspark Falkensee. Dort existierte von 1943 bis 1945 ein Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Die Spuren dieses Lagers sind in dem Park heute kaum noch zu erkennen. Damit das Außenlager nicht vergessen wird, zeichnete Felix auf Fotografien der noch vorhandenen Gebäudefundamente mit Feder und Farbe die dort zuvor wahrscheinlich gestandenen Baracken ein. Durch diese Bilder konnten sich die Besucher des Jugendforums denk!mal das Außenlager vorstellen und den dort Inhaftierten gedenken.

Orte des Erinnerns im Bayerischen Viertel in Berlin

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Die Schülerinnen und Schüler der Cecilien-Grundschule lernten auf einem Spaziergang das Denkmal “Orte des Erinnerns im Bayerischen Viertel” kennen, welches aus Tafeln mit antijüdischen Gesetzten und Symbolen besteht. Sie betrachteten die Symbole und diskutierten darüber, was dahinter steckt. Im Anschluss wurden eigene Symbole, in Anlehnung an die Originale, gestaltet. Mit den Symbolen erinnern die Kinder beim Jugendforum denk!mal an die menschenunwürdigen Gesetze der NS-Zeit. Sie möchten dazu anregen eigene Vermutungen zu den Symbolen anzustellen und die Karten umzudrehen, um näheres zu erfahren.

Ich mach mir mein Leben hier BUNT

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In dem Projekt „Ich mach mir mein Leben hier BUNT“ entstanden Gemälde von geflüchteten Kindern aus Syrien. Der Verein Sinnflut e.V. und die Initiative Sanabel haben das Projekt initiiert und getragen, gefördert vom Deutschen Kinderhilfswerk. In ihren Bildgeschichten malten die Kinder über ihre leidvollen Erinnerungen an die vom Krieg überschattete Heimat und über die auf der Flucht gemachten Erfahrungen. Aber auch ihre Wünsche und Träume haben die Kinder eindrucksvoll in bunten Bildern wiedergegeben. Diese Gemälde verdeutlichen, wie wichtig eine friedliche Welt und ein respektvolles Miteinander ist.

Graffitiarchiv

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Das Graffitiarchiv im Archiv der Jugendkulturen e.V. verbindet die Themen Graffiti und Streetart mit der politischen Bildungsarbeit, um die Toleranz bei Jugendlichen zu fördern und Diskriminierung vorzubeugen. In dem Projekt fand unter anderem ein Streetart-Workshop in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück statt. Ziel dieses Workshops war es, die heutige Streetart- und Graffiti-Kultur für die Gedenkstätte und ihre Besucher nutzbar zu machen. Beim Jugendforum denk!mal wurden die Arbeiten wie Graffitis, die Dokumentation von Workshops und verschiedene Graffiti-Kalender ausgestellt.

Deutsch-Israelischer Jugendaustausch

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Seit 1994 besteht ein Jugendaustausch zwischen dem Creativen Zentrum Haus am Anger und der Stadt Maalot bzw. seit 2006 der Synagogengemeinde “Or Chadash“ in Haifa. Die deutschen und israelischen Jugendlichen besuchen sich gegenseitig und setzen sich mit künstlerischen Projekten mit der Geschichte und den unterschiedlichen Kulturen auseinander. In den vergangenen Jahren entstanden Fliesenbilder, Seidentücher und Gemälde. Die Werke, die in der Ausstellung des Jugendforums denk!mal zu sehen waren, zeigten auf beeindruckende Weise, wie Begegnungen zum Abbau von Vorurteilen und Freundschaften führen können.