schreib mal - Ob Gedichte, Aufsätze, Essays, Berichte, Geschichten, Reportagen... Hier könnt Ihr Eure Gedanken, Ideen und Vorschläge in Textform präsentieren.

Verschwundene Nachbarn

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Die Projektgruppe „Verschwundene Nachbarn“ der Katholischen Theresien- schule Berlin recherchierte zwei Jahre nach jüdischen Nachbarn aus der Umgebung der Schule und erstellte eine Wanderausstellung. Die Schülerinnen und Schüler verfassten zu jeder der 16 erforschten Biografien einen Recherchetext, um die spannende Suche nach den Spuren jedes einzelnen Lebens nachvoll- ziehbar zu machen. Ihre Arbeit soll neben dem Gedenken außerdem zur eigenen Suche nach Nachbarn animieren, die während der NS-Zeit „verschwanden“. Beim Jugendforum präsentierten sie ihre Wanderausstellung sowie den dazugehörigen Katalog.

Nicht in die Schultüte gelegt

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Zehn Grundschülerinnen und Grundschüler der vierten Klasse der Schule am Falkplatz setzten sich im Sachkundeunterricht in dem Projekt „Nicht in die Schultüte gelegt“ mit Schicksalen jüdischer Kinder von 1933-1942 in Berlin auseinander. Sie erforschten unter anderem die Biografien der Zeitzeugin des Jugendforums denk!mal ’15 Ruth Recknagel und des Entertainers Hans Rosenthal. Über deren Lebensgeschichten und die anderer jüdischer Kinder aus Berlin verfassten die Schülerinnen und Schüler kleine Bücher und Plakate. Damit stärkten sie ihr Geschichtsbewusstsein und das aller Besucher der Ausstellung.

Kindertransporte zur Zeit des NS

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Das Buch „Postkarten an einen kleinen Jungen“ thematisiert die Kindertransporte während der NS-Zeit nach England, in dem es Postkarten des zurückgebliebenen Vaters an seinen nun in England lebenden Sohn abbildet. Nach der Lektüre des Buches gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Cecilien-Grundschule eigene „Blumenuhr-Postkarten“. Zusätzlich überlegten sie, wie es sich wohl im fremden Land angefühlt hat und was der Junge seinem Vater darüber geschrie- ben haben mag. Die Postkarten sowie ihre Gedanken über die Geschichte stellten sie beim Jugendforum aus und erinnerten so an die Kindertransporte.

Judentum/ Nationalsozialismus

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Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der Moabiter Grundschule lasen das Buch „Ich bin ein Stern“ von Inge Auerbacher. Besonders eindrücklich für die Grundschüler waren die Passagen, die die Lebensbedingungen in einem Konzen- trationslager beschrieben. Auf Wunsch der Klassen fuhren sie zur Gedenkstätte und in das Museum Sachsenhausen, um an dem authentischen Ort noch mehr über den Lebensalltag der Inhaftierten zu erfahren. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten aus diesen Eindrücken Plakate, die beim Jugendforum denk!mal einen Überblick über die Themen Judentum und Nationalsozialismus gaben.

Das Tagebuch des Werner Barasch

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Schülerinnen und Schüler des Walther-Rathenau-Gymnasiums transkribierten in ihrem Geschichtsleistungskurs das Tagebuch des Werner Barasch, welches er auf seiner siebenjährigen Flucht vor den Nationalsozialisten anfertigte. In der Ausstellung des Jugendforums denk!mal 15 erinnerten sie mit ihrer Trans- kription, einer Kopie des Tagebuchs und einer Ausstellung an das Schicksal der Berliner Familie Barasch. Werner Barasch setzten sie mit ihrer bewegenden szenischen Lesung mit Musik, Ausschnitten aus seinem Tagebuch und seinen Memoiren im Rahmen der Abendveranstaltung ein denk!mal der besonderen Art.

Das Bezirksamt Reinickendorf 1933 – Wie Nazis die Macht übernahmen

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Die Auszubildenden des Bezirksamts Reinickendorf untersuchten 3000 Karteikarten von 1933 aus dem Rathaus Reinickendorf. Die Karteikarten gaben ihnen Aufschluss darüber, wer und in welchem Zeitraum für das Rathaus gearbeitet hat. Die Auszubildenden erforschten in Archiven zu den gefundenen Namen und Geburtsdaten, wer diese Personen waren. Die Recherchen machen die Veränderungen durch das NS-Regime innerhalb der Strukturen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichtbar. Ihre Ergebnisse der Recherchen stellten die Auszubildenden der Öffentlichkeit in einer Ausstellung beim Jugendforum denk!mal vor.