“Lasst euch euren freien Willen (…) nicht nehmen.”

Im Vorfeld der Umbenennung ihrer Schule in der Jugendstrafanstalt in Plötzensee in Helmuth-Hübener-Schule setzten sich Schüler mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus auseinander. In Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand recherchierten sie vertiefend zum neuen Namensgeber ihrer Schule: Helmuth Hübener entwickelte als Jugendlicher eine kritische Haltung gegenüber dem NS-Regime und verteilte heimlich Flugblätter, die zu Widerstand und selbstständigem Denken aufriefen. Er wurde verraten und 1942 im Alter von 17 Jahren im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee hingerichtet. Auf Grundlage dieser Geschichte gingen die Schüler der Frage nach, welche Handlungsspielräume es im Nationalsozialismus für Widerstand gab und entwickelten zudem Perspektiven auf die Gegenwart. Die Ergebnisse wurden in Form einer Ausstellung in der JSA gezeigt und waren auch bei denk!mal ’20 zu sehen.