Schüler und Schülerinnen der 9c des Lucas-Cranach-Gymnasiums fanden in Coswig, einer kleinen Stadt am Elbe-Radweg Richtung Wörlitz, Überreste eines jüdischen Friedhofs, jedoch nur ein kleines Museum ohne Antworten auf ihre Fragen. Wer waren diese Leute? Wo wohnten sie? Warum sind sie weggegangen?
Es entwickelte sich eine umfangreiche Projektarbeit, die außerhalb des Unterrichts durchgeführt wird. Zeugen werden befragt, Projektpartner gesucht, Archive und Bibliotheken durchforscht sowie Fotografien gemacht. Die Beschäftigung mit der Geschichte der jüdischen Bevölkerung ist ebenso Teil des Projektes, wie die Suche nach den Tätern bzw. deren Namen. In Nachbarorten wie Wörlitz, Wittenberg und Dessau-Rosslau ist die Aufarbeitung der jüdischen Geschichte schon vorangeschritten. Erklärtes Ziel der Schülerinnen und Schülern ist die Gestaltung einer repräsentativen Ausstellung im Coswiger Rathaus und später das Verlegen von „Stolpersteinen“ in der Stadt.
2012 mach!mal
„Die Coswiger Juden“
Lucas-Cranach-Gymnasiums
