2014  mach!mal  

NS-„Kindereuthanasie“ in Berlin

Friedrich-Engels-Gymnasium

In der städtischen Nervenklinik zu Berlin wurden während der NS-Zeit zahlreiche Kinder ermordet. Eines von ihnen war Paul Höhlmann. Er wurde im August 1942 im Alter von 14 Jahren durch medizinische Versuche und fehlende ärztliche Hilfeleistung vom NS-Regime getötet. In Erinnerung an ihn stifteten Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Engels-Gymnasiums einen Stolperstein. Sie setzten sich intensiv mit den Lebensgeschichten der Opfer der NS-„Kindereuthanasie“ in Berlin auseinander und befragten Hinterbliebene und Historiker. Ihre Ergebnisse präsentierten sie in dem Dokumentarfilm „Du sollst nicht leben!“.