Otto Weidt eröffnete Anfang der 1940er Jahre eine Besen- und Bürstenbinderei in der Rosenthaler Straße 39. Sein Betrieb war „wehrwichtig“, was bedeutet, dass seine Produkte hauptsächlich an die Wehrmacht verkauft wurden. Durch Bestechung und Passfälschung gelang es Weidt, seine größtenteils jüdischen Mitarbeiter vor der Deportation zu schützen.
Die Geschichte von Otto Weidt ist nur eines von vielen Beispielen für ein solch selbstloses Handeln.
Das Projekt der Katholischen Schule Liebfrauen trägt den Titel „Stille Helden“ und handelt von solchen Rettern. Mit ihrem Film wollen die Schülerinnen und Schüler ihnen ein Denkmal setzen. Ein Denkmal für die Menschen, die ohne zu zögern ihr Leben aufs Spiel setzten, um andere Leben zu retten. Diese besondere Form der Zivilcourage soll durch die Dokumentation gewürdigt werden. Im Zuge der Entstehung des Filmes haben die Projektteilnehmenden mit namhaften Zeugen gesprochen.
2012 mach!mal
„Stille Helden“
Katholischen Schule Liebfrauen
